Kürzlich war ich auf einer HR-Veranstaltung, auf der beim dreigängigen Menü zwischen jedem gang eine Präsentation gehalten wurde – die dann jeweils ungefähr eine halbe Stunde dauerte. Damit wollte man die Gespräche beim Essen in Gang bringen, hieß es.
Das wäre auch schneller und effizienter gegangen: Mit Speed-Dating, so wie ich das letztens auf der GoMedia in Kanada erlebt habe, an der ich auf Einladung der kanadischen Tourismus-Kommission teilgenommen habe.
Speed-Dating kennt man eigentlich vom Flirten. Die Idee dahinter ist simpel: In der Regel entscheidet sich in wenigen Sekunden, ob wir unser gegenüber sympathisch finden oder nicht. Wenn die Chemie stimmt, kann man sich ja für ein weiteres Treffen verabreden. Wenn nicht, kann man sich nach kurzer Zeit dezent verabschieden, ohne unhöflich zu wirken oder den ganzen Abend lang ein nerviges Date zu ertragen.
Die deutsche Bahn setzt das bereits erfolgreich im Recruiting ein. Wie so ein Speed-Dating-Event ist, beschreibe ich in meinem Artikel bei imgriff.
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