
Meetings nerven viele, dabei ist es nicht weiter schwierig, ein gutes Meeting zu organisieren. Neben Inhalten und Zielvorgaben geht es vor allem auch um eines: Das Ambiente sollte stimmen! Also achten Sie also Organisator auch auf “Kleinigkeiten” wie die Räumlichkeiten, in denen das ganze stattfindet. Oder den pünktlichen Beginn!
Schritt 4: Das Ambiente muss stimmen
Sofern Sie für die Organisation der Besprechung verantwortlich sind, bedenken Sie bitte Folgendes:
- Reservieren Sie rechtzeitig einen geeigneten Raum. Wählen Sie einen hellen, ausreichend großen Raum. Man rechnet etwa 3 bis 5 Quadratmeter pro Teilnehmer plus gegebenenfalls Platz für technische Geräte sowie Getränke und Verpflegung.
- Organisieren und testen Sie die technische Ausstattung (Beamer, Flip-Chart, Mikrofon).
- Organisieren Sie Getränke und gegebenenfalls eine Pausenverpflegung.
- Legen Sie gegebenenfalls eine Sitzordnung fest.
- Bereiten Sie Namensschilder vor.
- Legen Sie Schreibmaterial für die Teilnehmer bereit.
Schritt 5: Erfolgsfaktoren Beachten
- Fangen Sie immer pünktlich an.
- Bestimmen Sie einen Protokollführer und einen Moderator.
- Erinnern Sie die Teilnehmer daran, ihre Handys auszuschalten.
- Stellen Sie gegebenenfalls neue Teilnehmer den anderen vor.
- Machen Sie nach Möglichkeit keine Pausen.
- Fertigen Sie ein Protokoll an, sofern Sie keinen Protokollführer haben.
- Schließen Sie keinen Tagesordnungspunkt ab, ohne Maßnahmen dafür festgelegt zu haben: Wer macht was bis wann?
- Lenken Sie die Besprechung aktiv und überlegen Sie sich Gegenstrategien für die üblichen „Besprechungskiller“ (Vielredner, Dauernörgler …).
- Erstellen Sie sich für wichtige, eigene Redebeiträge „Spickzettel“.
- Lassen Sie zum Schluss die zentralen Punkte des (handschriftlichen) Protokolls vorlesen oder besprechen Sie diese anschließend mit dem Protokollanten.
Schritt 6: Bereiten Sie das Meeting nach
Versenden Sie das (maschinengeschriebene) Protokoll möglichst bald nach der Besprechung. Verfolgen Sie die Einhaltung der beschlossenen Maßnahmen und übernehmen Sie offene Punkte für die Tagesordnung der nächsten Besprechung.
Autor: Professor Dr. Martin-Niels Däfler
Martin-Niels Däfler studierte BWL in Adelaide/Australien und an der Universität Würzburg, wo er 1997 promovierte. Seitdem ist er als selbstständiger Kommunikations-/Marketingberater und Trainer tätig – zu seinen Kunden zählen sowohl große als auch mittelständische Unternehmen sowie zahlreiche Verbände und Akademien. Seit 2010 lehrt Däfler an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Frankfurt/Main im Fachbereich Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Marketing. Sein Wissen und seine Erfahrungen hat er in 11 Büchern und über 30 Fachartikeln dokumentiert; als regelmäßiger Kolumnist schreibt er - neben berufebilder.de - für die SparkassenZeitung.
Alle 29 Beiträge
von Professor Dr. Martin-Niels Däfler ansehen
Website: http://www.dafler.de/
31. Oktober 2011 um 17:42 Uhr
Es scheint mir eventuell etwas banal, aber man sollte vielleicht noch in der Liste ergänzen, dass natürliches Licht für das Ambiente wesentlich besser geeignet ist als Kunstlicht.
2. November 2011 um 16:39 Uhr
Hallo Thomas,
danke, das ist wirklich ein wichtiger Punkt. Danke für die Ergänzung.