Da hat man nun alle Register gezogen, sich optimal vorbereitet, auf Glanzleistungen verwiesen – und der Chef schüttel immer noch mit dem Kopf. Das wars also? Die ganze Mühe umsonst? Das muss nicht sein!
Denn es gehört auch zu einer optimalen Vorbereitung, die Einwände des Chefs im Voraus zu erhanen, darauf gefasst zu sein – und die passenden Gegenargumente parat zu haben.
Drei Beispiele für optimale Gegenargumente:
- Der Chef sagt: „Wir müssen Kosten senken“ – Sie sagen: „Es ist mir klar, dass wir die Kosten senken müssen, um die Rendite zur erhöhen. Aber ich habe mit meiner Mehrleistung bereits die Rendite erhöht“
- Der Chef sagt: „Die Auftragslage ist so schlecht“ – Sie sagen: „Danke, dass Sie die finanzielle Lage der Firma ansprechen. Meiner Kenntnis nach ist diese ausgesprochen gut. Zusammen mit meinen nachweislichen Mehrleistungen also Grund genug, meinem Gehaltswunsch zu entsprechen“
- Der Chef sagt: „Vor der Tür stehen 20 andere, die Ihren Job haben wollen“ – Sie sagen: „Ich möchte gerne sachlich über das Thema reden – sind Sie dazu bereit?“
Arbeitsproben-Nachweis
Der Beitrag erschien auf stern.de und auch am 26.09.2009 unter dem Titel “Wenn freche Frauen verhandeln” im Rhein-Main-Markt, Beilage zu Frankfurter Neuen Presse und zur Rhein-Main-Zeitung, dem Lokalteil der FAZ, auf Seite 2.
25. September 2009 um 14:59 Uhr
Gehaltsverhandlungen sind eh eine schwierige Sache. Will man zuviel, riskiert man alles, will man zuwenig kann man nix gewinnen.
25. September 2009 um 17:52 Uhr
Guter Einwand! Damit man nicht derart angeht, sollte man sich eben vorbereiten!