Ein Faktor für das Entstehen von Dauerstress und Burnout ist unsere Umgebung, die Arbeit und das Arbeitsumfeld, die Gesellschaft und die Familie. In einer Zeit wachsender Reizüberflutung und Arbeitsüberlastung kommen immer mehr Menschen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit.
Wird zu lange mit Körper und Psyche unachtsam umgegangen, droht schleichend der totale Zusammenbruch, der Burnout. Dort müssen also zunächst die Stress-auslösenden Situationen und Faktoren identifiziert werden, um diese dann ändern und beseitigen zu können, soweit das möglich ist.
Aufschieberitis verursacht Stress!
Wer etwa morgens notorisch zu spät dran ist und deshalb schon auf dem Weg zur Arbeit unter enormem Zeitdruck und damit Stress steht, sollte „einfach“ früher aufstehen.
Sofern es sich bei diesem Verhalten „lediglich“ um eine Gewohnheit handelt, bedarf es nur eines gewissen Durchhaltevermögens, das einem durch das schöne Bild des entspannten Ankommens in der Arbeit erleichtert wird. Als Anhalt kann die 30-Tage-Regel dienen, wonach innerhalb dieses Zeitraumes das neue Verhalten im Gehirn neurologisch gespurt und verankert ist.
Unschuldige Papierstapel als Burnout-Faktor?
Gleiches gilt für den mit Akten überquellenden Schreibtisch. Das Gehirn des Schreibtisch-Inhabers ist nicht nur immer wieder gezwungen, die verschiedenen Papierstapel gedanklich blitzschnell durchzuscannen, was an sich schon Zeit- und Kraftraubend ist. Darüber hinaus befinden sich in diesen Stapeln meist Papiere, die unangenehme Gefühle und damit Stress auslösen.
Statt diese „Aufschieberitis“ zu pflegen, könnte der Betreffende die Papiere auch in einen Schrank räumen oder sie – am besten – zügig wegarbeiten.

26. August 2010 um 13:16 Uhr
Sehr wichtige und vermeidbare aüßere Faktoren sind meines Erachtens auch:
- Überforderungg durch zu komplexe Aufgaben
- problematische Arbeitsorganisation und Struturen sowie
- unkare Zielvorgaben
31. August 2010 um 11:04 Uhr
Hall Frau Pfeiffer,
danke für die Hinweise – und sorry für die Urlaubsbedingte späte Antwort!