Simone Janson, Journalist: Jobsuche, Bildung, Existenzgründung, Social-Media

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Karriere & Erfolg » Management, Motivation, Strategie » Gehaltsverhandlungen für Frauen:
Richtig argumentiert ist schon halb gewonnen!

Fangen wir erstmal damit an, wie man bei der Gehaltsverhandlung nicht argumentieren sollte: Nämlich nicht jammern. Denn Argumente wie „Die Lebenshaltungskosten sind gestiegen“, „Die Kinder kosten so viel“ oder „Ich komme mit dem Geld einfach nicht aus“ überzeugen keinen Chef.

Auch keine Vergleiche mit Kollegen. Und auch kein „Eigentlich hätte ich etwas mehr Gehalt verdient“. Was aber tun?

So verhandeln Sie richtig!

Wer mehr Geld will, muss das ganz konkret in Euro und Prozent beziffern und gegebenenfalls begründen, wie er zu dieser Summe kommt. Am besten mehr nennen, als man haben will, damit noch Verhandlungsspielraum besteht.

Außerdem sollte man, auch wenn es im Freudentaumel, dass überhaupt etwas geht, nie das erste Angebot annehmen – etwas mehr ist immer drin.

Und auf keinen Fall eine Spanne angeben, etwa “vorgestellt hatte ich mir von… bis … Euro”. Denn dann wird der Chef bei Ihrer niedrigsten Gehaltsvorstellung anfangen und Sie müssen an an der Untergrenze verhandeln!

Arbeitsproben-Nachweis

Der Beitrag erschien auf stern.de und auch am 26.09.2009 unter dem Titel “Wenn freche Frauen verhandeln” im Rhein-Main-Markt, Beilage zu Frankfurter Neuen Presse und zur Rhein-Main-Zeitung, dem Lokalteil der FAZ, auf Seite 2.

Simone Janson

Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin (u.a. für ZEIT-ONLINE, imgriff.com, changeX), Bestseller-Autorin ("Die 110%-Lüge", "Nackt im Netz") und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Beruf & Bildung, mit mehr als 50 Autoren Teil des 11-Millionen-starken Netzwerks Business & More.

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