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	<title>Kommentare zu: Karriere machen trotz Perfektionismus: Auf den richtigen Draht zum Chef kommt es an!</title>
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	<description>Führendes Blog für Bildung &#38; neues Arbeiten, Teil von Business &#38; More mit 14 Mio Visits/Monat</description>
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		<title>Von: Simone Janson</title>
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		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 11:30:04 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Hagemann,
danke f&#252;r den anregenden Diskussionsbeitrag. Ich nehme an, Sie sind Profi? Leider haben Sie keine Website angegeben, auf der ich Sie finden k&#246;nnte. Anregend ist Ihr Beitrag deshalb, weil er sehr sch&#246;n zeigt, wie meine Thesen missverstanden werden k&#246;nnen (oder wollen?). Und sehr sch&#246;n auch Ihre polemischen &#220;bertreibungen.

Die Antwort auf Ihre im ersten Absatz ge&#228;u&#223;erte rhetorische Frage geben Sie sich ja schon selbst: &quot;Er hat zwar eine Priorisierung der Arbeit gefordert, aber dennoch wollte er, dass alle Kunden (also 100 %) bedient werden, jeder Cent Umsatz mitgenommen wird, jede Minute der t&#228;glichen Arbeit auch genutzt wird, wie es einem Unternehmen gut tut.&quot;

Genau das ist ja der Punkt, den gerade Perfektionisten h&#228;ufig missverstehen: 80 Prozent Leistung bedeuten eben nicht, das am Ende auch nur 80 Prozent Ergebnis herauskommen. Es bedeutet auch nicht, dass wir uns keine M&#252;he mehr geben und rumschlampen, sondern es meint lediglich, ein gesundes Ma&#223; zu finden. Andersherum kann aber ein Pilot mit einer noch so hundertprozentigen Leistung leider nicht ausschlie&#223;en, dass das Flugzeug dennoch abst&#252;rzt, auch wenn sich gerade Perfektionisten das gerne einreden, um sich zu beruhigen. Genau aber das f&#252;hrt gemeinhin zu Verunsicherung.

Interessant ist Ihre Argumentationskette vom Piloten &#252;ber den Mitarbeiter eines Wasserwerks bis zum Manager: Sie argumentieren n&#228;mlich ausschlie&#223;lich vom Ergebnis her, implizieren damit also schon, das automatisch immer auch nur 80 Prozent Leistung herauskommen. Da gibt es aber zahlreiche Studien, die das Gegenteil belegen und sogar zeigen, dass der Hang, es um jeden Preis richtig machen zu wollen, erst recht zu Fehlern f&#252;hrt, weil man sich dadurch nur unn&#246;tig stresst. Stellen sie sich nur einen Mitarbeiter vor, der eine neue Maschine bedienen soll: Vielleicht hat er n&#228;chtelang die Handb&#252;cher daf&#252;r gew&#228;lzt, macht daf&#252;r aber jetzt aus Schlafmangel Fehler?

Diesbez&#252;glich pl&#228;diere ich mit meinen Thesen f&#252;r ein Umdenken, weil der vor allem in Deutschland herrschende Perfektionismus auch innovationsfeindlich ist. Ich freue mich daher auf weitere angeregte Diskussionen und R&#252;ckmeldungen aus der Praxis.

Simone Janson</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Hagemann,<br />
danke f&uuml;r den anregenden Diskussionsbeitrag. Ich nehme an, Sie sind Profi? Leider haben Sie keine Website angegeben, auf der ich Sie finden k&ouml;nnte. Anregend ist Ihr Beitrag deshalb, weil er sehr sch&ouml;n zeigt, wie meine Thesen missverstanden werden k&ouml;nnen (oder wollen?). Und sehr sch&ouml;n auch Ihre polemischen &Uuml;bertreibungen.</p>
<p>Die Antwort auf Ihre im ersten Absatz ge&auml;u&szlig;erte rhetorische Frage geben Sie sich ja schon selbst: &#8220;Er hat zwar eine Priorisierung der Arbeit gefordert, aber dennoch wollte er, dass alle Kunden (also 100 %) bedient werden, jeder Cent Umsatz mitgenommen wird, jede Minute der t&auml;glichen Arbeit auch genutzt wird, wie es einem Unternehmen gut tut.&#8221;</p>
<p>Genau das ist ja der Punkt, den gerade Perfektionisten h&auml;ufig missverstehen: 80 Prozent Leistung bedeuten eben nicht, das am Ende auch nur 80 Prozent Ergebnis herauskommen. Es bedeutet auch nicht, dass wir uns keine M&uuml;he mehr geben und rumschlampen, sondern es meint lediglich, ein gesundes Ma&szlig; zu finden. Andersherum kann aber ein Pilot mit einer noch so hundertprozentigen Leistung leider nicht ausschlie&szlig;en, dass das Flugzeug dennoch abst&uuml;rzt, auch wenn sich gerade Perfektionisten das gerne einreden, um sich zu beruhigen. Genau aber das f&uuml;hrt gemeinhin zu Verunsicherung.</p>
<p>Interessant ist Ihre Argumentationskette vom Piloten &uuml;ber den Mitarbeiter eines Wasserwerks bis zum Manager: Sie argumentieren n&auml;mlich ausschlie&szlig;lich vom Ergebnis her, implizieren damit also schon, das automatisch immer auch nur 80 Prozent Leistung herauskommen. Da gibt es aber zahlreiche Studien, die das Gegenteil belegen und sogar zeigen, dass der Hang, es um jeden Preis richtig machen zu wollen, erst recht zu Fehlern f&uuml;hrt, weil man sich dadurch nur unn&ouml;tig stresst. Stellen sie sich nur einen Mitarbeiter vor, der eine neue Maschine bedienen soll: Vielleicht hat er n&auml;chtelang die Handb&uuml;cher daf&uuml;r gew&auml;lzt, macht daf&uuml;r aber jetzt aus Schlafmangel Fehler?</p>
<p>Diesbez&uuml;glich pl&auml;diere ich mit meinen Thesen f&uuml;r ein Umdenken, weil der vor allem in Deutschland herrschende Perfektionismus auch innovationsfeindlich ist. Ich freue mich daher auf weitere angeregte Diskussionen und R&uuml;ckmeldungen aus der Praxis.</p>
<p>Simone Janson</p>
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		<title>Von: B. Hagemann</title>
		<link>http://www.gruendersite.de/karriere/perfektionismus/perfektionisten-auf-den-richtigen-draht-zum-chef-kommt-es-an/#comment-3714</link>
		<dc:creator>B. Hagemann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 10:25:48 +0000</pubDate>
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		<description>Sch&#246;ne Ratschl&#228;ge geben Sie hier Frau Janson. Der Manager soll nur 80 Prozent geben, statt der m&#246;glichen 100 %. dann hat er - so Ihr letzter Satz in dem Artikel im Magazin &quot;Managerseminare&quot; - einen perfekten Job gemacht.
Mal ganz unter uns: Diesen Quatsch meinen Sie doch nicht ernst. Oder?

Denn was w&#228;re, wenn der Kapit&#228;n eines Flugzeugs, der Lokf&#252;hrer im ICE oder ganz einfach der Mitarbeiter der Leitstelle des st&#228;dtischen Wasserwerkes oder vielleicht sogar ein Manager Ihren Ratschlag wirklich befolgen w&#252;rde? Was w&#228;re das Resultat? Fl&#252;ge, die nach 80 % der Strecke abst&#252;rzen? Z&#252;ge, die nach 80 % der Strecke einfach stehen bleiben? Sie bekommen  nur an 80 % des Tages (also an rund 19 Stunden) Wasser zum Duschen, Essen kochen usw..? Eine Abteilung eines Unternehmens geschlossen wird, nur weil ein  Manager, das - f&#252;r ihn - nicht so wichtige Gespr&#228;ch mit dem Personalrat &quot;vergisst&quot;.
Das will - au&#223;er Ihnen - wohl kaum jemand!

Wenn Sie Pareto schon zitieren, dann versuchen Sie ihn bitte auch zu verstehen. Er hat zwar eine Priorisierung der Arbeit gefordert, aber dennoch wollte er, dass alle Kunden (also 100 %) bedient werden, jeder Cent Umsatz mitgenommen wird, jede Minute der t&#228;glichen Arbeit auch genutzt wird, wie es einem Unternehmen gut tut.

Nat&#252;rlich will niemand die Perfektionisten, die f&#252;r einen Job anstelle der beispielsweise geplanten zwei Tage eine Woche ben&#246;tigen. Doch die &#220;berflieger, die schon nach 1,5 Tagen zu 80 Prozent fertig sind, will auch keiner! (Von diesen &quot;Nieten in Nadelstreifen&quot; gibt es schon genug.) Und wenn diese Pragmatiker dann auch noch herumstehen und bl&#246;d quatschen wie einfach doch alles ist, dann bauen sie damit ganz bestimmt kein funktionierendes Netzwerk auf. Das Gegenteil ist der Fall.

Die von Ihnen ins Spiel gebrachte IBM ist sicher (f&#252;r Au&#223;enstehende) ein gutes Beispiel f&#252;r die IT-Branche, aber ansonsten eher unbrauchbar. (Angesichts der vielen Fehler, die Big Blue in den vergangenen 30 Jahren gemacht hat, ist IBM in der IT-Branche eher ein gutes Beispiel daf&#252;r, wie man es nicht machen sollte!)

Meine Bitte: Tun Sie sich selbst und Ihren Lesern einen Gefallen: Schreiben Sie nur &#252;ber Themen, von denen Sie zumindest eine Idee haben, was damit gemeint sein k&#246;nnte. Und alle anderen Themen &#252;berlassen Sie lieber den Profis!

B.Hagemann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sch&ouml;ne Ratschl&auml;ge geben Sie hier Frau Janson. Der Manager soll nur 80 Prozent geben, statt der m&ouml;glichen 100 %. dann hat er &#8211; so Ihr letzter Satz in dem Artikel im Magazin &#8220;Managerseminare&#8221; &#8211; einen perfekten Job gemacht.<br />
Mal ganz unter uns: Diesen Quatsch meinen Sie doch nicht ernst. Oder?</p>
<p>Denn was w&auml;re, wenn der Kapit&auml;n eines Flugzeugs, der Lokf&uuml;hrer im ICE oder ganz einfach der Mitarbeiter der Leitstelle des st&auml;dtischen Wasserwerkes oder vielleicht sogar ein Manager Ihren Ratschlag wirklich befolgen w&uuml;rde? Was w&auml;re das Resultat? Fl&uuml;ge, die nach 80 % der Strecke abst&uuml;rzen? Z&uuml;ge, die nach 80 % der Strecke einfach stehen bleiben? Sie bekommen  nur an 80 % des Tages (also an rund 19 Stunden) Wasser zum Duschen, Essen kochen usw..? Eine Abteilung eines Unternehmens geschlossen wird, nur weil ein  Manager, das &#8211; f&uuml;r ihn &#8211; nicht so wichtige Gespr&auml;ch mit dem Personalrat &#8220;vergisst&#8221;.<br />
Das will &#8211; au&szlig;er Ihnen &#8211; wohl kaum jemand!</p>
<p>Wenn Sie Pareto schon zitieren, dann versuchen Sie ihn bitte auch zu verstehen. Er hat zwar eine Priorisierung der Arbeit gefordert, aber dennoch wollte er, dass alle Kunden (also 100 %) bedient werden, jeder Cent Umsatz mitgenommen wird, jede Minute der t&auml;glichen Arbeit auch genutzt wird, wie es einem Unternehmen gut tut.</p>
<p>Nat&uuml;rlich will niemand die Perfektionisten, die f&uuml;r einen Job anstelle der beispielsweise geplanten zwei Tage eine Woche ben&ouml;tigen. Doch die &Uuml;berflieger, die schon nach 1,5 Tagen zu 80 Prozent fertig sind, will auch keiner! (Von diesen &#8220;Nieten in Nadelstreifen&#8221; gibt es schon genug.) Und wenn diese Pragmatiker dann auch noch herumstehen und bl&ouml;d quatschen wie einfach doch alles ist, dann bauen sie damit ganz bestimmt kein funktionierendes Netzwerk auf. Das Gegenteil ist der Fall.</p>
<p>Die von Ihnen ins Spiel gebrachte IBM ist sicher (f&uuml;r Au&szlig;enstehende) ein gutes Beispiel f&uuml;r die IT-Branche, aber ansonsten eher unbrauchbar. (Angesichts der vielen Fehler, die Big Blue in den vergangenen 30 Jahren gemacht hat, ist IBM in der IT-Branche eher ein gutes Beispiel daf&uuml;r, wie man es nicht machen sollte!)</p>
<p>Meine Bitte: Tun Sie sich selbst und Ihren Lesern einen Gefallen: Schreiben Sie nur &uuml;ber Themen, von denen Sie zumindest eine Idee haben, was damit gemeint sein k&ouml;nnte. Und alle anderen Themen &uuml;berlassen Sie lieber den Profis!</p>
<p>B.Hagemann</p>
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