Im vorigen Text ging es darum, wie Frauen Aussagen meinen und Männer diese wahrnehmen. Das geht natürlich auch umgekehrt – nicht alles, was Männer meinen, wird auch von Frauen genau so aufgenommen. Aber beide könnten beim kommunizieren vom jeweils Anderen noch etwas lernen!
Behauptungen, Herausforderungen, Konkurrenzsprache: Lassen Sie mich mal machen, geben Sie mal her, ich bin da Experte!
Absicht: Spiel/Ritual, bei dem man den Rang klärt oder Autosuggestion
Mögliche Wirkung auf Kolleginnen und Mitarbeiterinnen: Übergriff, Arroganz Aggression, Verteidigungshaltung, Abwehr
Verbale Angriffe: „Na, Sie gurgeln ja wohl auch mit Schotter“ oder „Da stelle ich mich doch lieber vor den Kühlschrank. Da ist es ja immer noch wärmer als in Ihrer Nähe.“
Absicht: Sport; u.U. sogar Kompliment
Mögliche Wirkung auf Kolleginnen und Mitarbeiterinnen: Unterstellung von Bösartigkeit und Brutalität, wird meist als persönlich gemeint empfunden.
Sprechen von „Ich“ statt von „Wir“: „Ich habe das Team zum Erfolg geführt“ statt „Das Team hat hervorragende Arbeit geleistet“
Absicht: Auf sich aufmerksam machen, Kompetenz zeigen, Aufforderung zu sportlichem Wettkampf
Mögliche Wirkung auf Kolleginnen und Mitarbeiterinnen: Machtdemonstration, Empfinden von unangenehmen Auftrumpfe
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