Sie machen im schwarzen Rollkragenpullover eine gute Figur, verfügen über Fingerspitzengefühl, haben keine Gräserallergie und können gut damit umgehen, dass 99% aller männlichen deutschen Mitbürger glauben, Ihren Job besser machen zu können? Dann werden Sie Fußballbundestrainer!
Solche und ähnliche nicht ganz ernst gemeinte Jobangebote bietet die Stellenbörse Jobscout24.de derzeit, um potentielle Kunden auf ihr Stellenangebot aufmerksam zu machen. Denn: Kein Job ruft so viele “Besser-Könner” auf den Plan wie der des Fußball-Bundestrainers. Animiert von den jüngsten Schlagzeilen um die Vertragsverlängerung des amtierenden Trainers und seines Teammanagers hatte eine Hand voll JobScout24 Mitarbeiter die Idee, mit einer selbst gestalteten Spaß-Anzeige im Namen des Deutschen Vertragsverlängerungsverschiebungs-Bundes nach einem neuen Fußball-Bundestrainer zu suche.
Dem Kandidaten bietet man u.a. eine abwechslungsreiche Tätigkeit an der frischen Luft, ein durch adäquate Bezahlung vielleicht motivierbares Team, öffentliche Diskussionen zur Stärkung der eigenen Kritikfähigkeit, ein aufregendes Arbeitsklima mit Schleudersitzqualitäten und erfolgsabhängiger Bezahlung. Die ganze orginelle Stellenanzeige gibt es hier:
bit.ly/dz6R6U
Weitere Jobs zur Auswahl
Das Ergebnis der ungewöhnlichen Aktion: zahlreiche Online-Bewerbungen, amüsierte Kommentare – und die Bitte, doch weitere (prominente) Posten mit diesem leichten Augenzwinkern auszuschreiben. Daher können die Nutzer absofort unter
www.jobscout24.de mitbestimmen, wessen Stelle als nächste ausgeschrieben wird. In der ersten Runde stehen zur Auswahl:
- Motivationspsychologe (m/f) mit Expertise in Bindungsfragen für die österreichischen Ski-Olympioniken – damit’s mit den Medaillen auch mal wieder klappt.
- Ritualbeauftragter (m/f) für die Bundeswehr – damit nicht nur die oberbayerischen Gebirgsjäger ihren Spaß haben.
- Piloten (m/f) für die deutsche Fluggesellschaft mit dem Kranich – damit dort auch mal wieder gearbeitet wird.
- Rhetorik- & Diplomatie-Coach (m/f) für den deutschen Außenminister – damit der Gute sich mal wieder auf’s Wesentliche konzentrieren kann anstatt sich dauernd verteidigen zu müssen.
Übrigens: Ganz neu ist die Idee ja nicht – mein Kollege Kai Schächtle hat sich bereits im vergangenen Jahr für die Zeitschrift NEON auf zahlreiche Top-Stellen beworben, u.a. als Verteidiger beim FC-Bayern, Bundespräsident oder Ober-Goldbär bei Harribo (Achtung: PDF-Datei)http://www.weltreporter.net/texte/9/schaechtele6.pdf – hier auch als Hörprobe: www.weltreporter.net/index.php?page=korrespondent&id=9
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