Berufebilder by Simone Janson

Führendes Blog für Bildung & neues Arbeiten, Teil von Business & More mit 14 Mio Visits/Monat, Existenzgründung 2.0.

Simone Janson

Von: Simone Janson
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Management, Motivation, Strategie

Berufebilder-Autor Roland Jäger bei Anne Will:
Schlechte Chefs und die Polemik-Falle

annewill

Normalerweise schaue ich Anne Will nicht. Gestern ging es aber nicht nur um ein Jobrelevantes Thema – Stress, Druck, Mobbing – der Chef als Feind – nein, einer meiner Autoren war auch Talkgast, Zuschauen also ein Muss. Nur: begeistert ist anders!
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Simone Janson

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Management, Motivation, Strategie

Hilfe, suizidales Arbeitsklima:
Wenn der Job krank macht

Das die Arbeitsbedingungen in Unternehmen nicht immer optimal sind, davon können viele Mitarbeiter in Unternehmen ein Lied singen. Dass Stress und Mobbing krank machen können, ist auch hinreichend bekannt. Neu ist, dass dies sogar zu ganzen Selbstmordserien in Unternehmen führen kann.

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Simone Janson

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Management, Motivation, Strategie

10 Tipps:
So Wehren Sie sich gegen mobbende Kollegen

Hilfe, ich werde gemobbt. Nach Studien geht es mindestens jedem 8. in Deutschland so. Doch was kann man dagegen tun? Fest steht: Es ist wichtig, sich gegen Mobbing zu wehren, damit der andere merkt, dass er nicht einfach so weitermachen kann. Daher 10 Tipps für Mobbingopfer!

  • Führen Sie ein Mobbing-Tagebuch: Auch wenn es schwer fällt: Halten Sie Ort, Zeit, Vorfall, beteiligte Personen und Folgen einer Mobbing-Attacke schriftlich fest. Einerseits hilft ein solches Tagebuch immer wiederkehrende Konflikte und Vorfälle offen zu legen und sich das System dahinter klar zu machen. Andererseits hilft es bei eventuellen juristischen Auseinandersetzungen.
  • Wenn der Mobber Informationen zurückhält: Oft besteht Mobbing darin, dass Kollegen Ihnen Informationen vorenthalten. Eine gute Methode, dennoch an die Informationen zu kommen: Stellen Sie vor allen anderen konkrete Fragen nach Informationen.
  • Richtig mit Intriganten umgehen: Auch eine Form des Mobbings: Der Kollege will sich auf Ihre Kosten vor dem Chef profilieren und sie alt aussehen lassen: Fragen Sie ihn doch einmal ganz direkt nach Details, die er nicht wissen kann. Und weisen Sie ganz gezielt in seiner Gegenwart Ihren Chef auf Ihre eigene Erfolge hin.

  • Lassen Sie sich Ihre Arbeit nicht schlecht machen: Oft besteht Mobbing darin, dass Kollegen alles was Sie tun, schlecht machen. Stehen Sie einfach voll Ihrem Optimismus und Ihrem Engagement: „Mit dieser Organisation wird das nie klappen“ – „Doch, das wird es.“ Oder: “Ich habe das Gefühl, dass die Zeit noch nicht reif dafür ist” – “Vielleicht ist es an der Zeit, mal ihre eigene Gefühle zu überprüfen.”
  • Was tun gegen Klatsch und Tratsch? Die Kollegen tuscheln auf dem Gang und sind still, wenn Sie dazu kommen? Da hilft nur, die Tratschtanten mit einer gehörigen Priese Selbstironie direkt anzusprechen: “Reden Sie mal wieder über mich? Darf ich mitlachen?”
  • Umgang mit Frontalangriffen: Mobbing muss nicht hinterhältig sein, sondern kann auch ganz direkt verlaufen: „Das ist wieder mal einer Ihrer völlig undurchdachten Vorschläge. Man hat den Eindruck, Sie haben dem Chef nicht richtig zugehört.“ Verschwenden Sie keinen Gedanken an den Inhalt der Aussage, sondern kommentieren Sie nur Art des Angriffs – und zwar immer in der Wir-Form: „Ich möchte Sie bitten den Ton zu finden, der unserer Kultur entspricht“, „Dieser Stil ist nicht der Stil, den wir hier gewohnt sind. Würden Sie bitte sachlich bleiben, wie alle anderen“ oder „Es entspricht nicht dem Niveau in dieser Firma, so polemische Äußerungen zu machen.“:
  • Drehen Sie den Spieß einfach um: Der Mobber “lebt” meist davon, dass er im stillschweigenden Einvernehmen mit anderen handelt: Exponieren Sie den Täter daher als denjenigen, der produktives Arbeiten verhindert: „Wir kommen inhaltlich so zu keinem Ergebnis“, „Es ist im Sinne aller hier, dass wir zügig unsere Themen abhandeln“, „Wir alle wünschen uns eine effiziente Sitzung. Wir haben wichtigere Themen“ oder “Mit dieser Art verhindern Sie, dass wir hier weiterkommen.“ Damit isolieren Sie den Kollegen in der Gruppe und – was für ihn schlimmer ist – lassen Ihn vor dem Chef schlecht dastehen.
  • Wehren Sie sich mit Gesten: Auch die Körperhaltung ist wichtig, wenn es darum geht, anderen verbal Einhalt zu gebieten: Stehen Sie aufrecht und nehmen Sie eine offene Körperhaltung ein, lassen Sie dabei die Arme locker hängen. Wichtig: Demonstrieren Sie Ihr Selbstbewusstsein. Halten Sie unbedingt Blickkontakt!
  • Vermeiden Sie die falsche Körperhaltung: Wenn Ihre Körperhaltung nicht zu Ihren Sprüchen passt, entlarven Sie nur ihre eigene Unsicherheit und machen sich damit erst recht zu Gespött. Tabu sind alle Gesten, die Unsicherheit oder Nervosität bekunden, wie unsicheres Kratzen am Kopf und ein hilfloses Rudern mit den Armen. Und: Wenn Sie die Augen niederschlagen, begeben Sie sich automatisch in Büßerpose.
  • Reden Sie sachlich mit dem Mobber: Reden Sie einfach mit Ihrem Kollegen. Oft können daher auch Gespräche und gemeinsam erarbeitete Lösungsansätze beiden Seiten helfen. Machen Sie aber keine Vorwürfe wie: „Du hast aber …“, sondern formulieren Sie Ich-Botschaften und sagen Sie klar, wie Sie sich fühlen, etwa: „Ich habe mich durch ihren Ausbruch angegriffen und verletzt gefühlt.“
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Management, Motivation, Strategie

Hilfe ich werde gemobbt:
Was Sie gegen die Kollegenhölle Mobbing tun können

“Die Hölle sind die anderen” sagte der französischen Philosoph Jean-Paul Sartre und beschrieb damit, was heute für viele Arbeitnehmer gerade in Krisenzeiten zum bitteren Alltag gehört: Schikaniert zu werden am Arbeitsplatz. Oft fängt es harmlos an, kann sich aber ausweiten – wenn man nichts dagegen tut.

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Kommunikation

So nicht:
Mit Unverschämtheiten im Job fertig werden

“Das ist ja immer das selbe mit Ihnen: Was sagen, von dem Sie keine Ahnung haben. Überlassen Sie das Reden und denken mal den Prfi!” Wer kennt das nicht, solche plötzlichen und unerwarteten Verbalattacken. Und dann steht man sprachlos-verdattert da und denkt sich: “Was soll das jetzt? und was mache ich nun? Wie begegne ich dem?

Der Rhetorik-Tipp

Eine einfache und effektive Methode: Geben Sie den schwarzen Peter zurück!
Stellen Sie sich vor, der Kollege sagt: „Das ist wieder mal einer Ihrer völlig undurchdachten Vorschläge. Man hat den Eindruck, Sie haben dem Chef nicht richtig zugehört.“ Verschwenden Sie keinen Gedanken an den Inhalt der Aussage, sondern kommentieren Sie nur Art des Angriffs – und zwar immer in der Wir-Form: „Ich möchte Sie bitten den Ton zu finden, der unserer Kultur entspricht“, „Dieser Stil ist nicht der Stil, den wir hier gewohnt sind. Würden Sie bitte sachlich bleiben, wie alle anderen“ oder „Es entspricht nicht dem Niveau in dieser Firma, so polemische Äußerungen zu machen.“

Unverschämte Kollegen in der Gruppe isolieren

Wenn es Ihnen zu bunt wird: Exponieren Sie den unverschämten Kollegen als denjenigen, der produktives Arbeiten verhindert: „Wir kommen inhaltlich so zu keinem Ergebnis“, „Es ist im Sinne aller hier, dass wir zügig unsere Themen abhandeln“, „Wir alle wünschen uns eine effiziente Sitzung. Wir haben wichtigere Themen“ oder “Mit dieser Art verhindern Sie, dass wir hier weiterkommen.“ Damit isolieren Sie den Kollegen in der Gruppe und – was für ihn schlimmer ist – lassen Ihn vor dem Chef schlecht dastehen.

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Kommunikation

Umgang mit schwierigen Kollegen

Jeder kennt ihn, keiner mag ihn. Ob ewiger Nörgler, perfektionistischer Besserwisser oder karrieregeiler Schleimer, es gibt viele Gründe, weshalb Kollegen das Etikett schwierig erhalten. Doch man schafft es, mit ihnen gut klar zu kommen – wenn man weiß wie. Studien zeigen, dass in Deutschland rund 15 Prozent der Arbeitszeit mit dem Austragen von Konflikten verbracht werden. Zeit, die man besser für das Erledigen wichtiger Aufgaben aufwendet. Das Beste wäre natürlich, den komplizierten Zeitgenossen aus dem Weg zu gehen, doch leider geht das nicht immer. Es gibt allerdings Mittel und Wege, mit schwierigen Kollegen klar zu kommen: Man muss nur wissen, wie sie ticken und sie entsprechend behandeln.

Beispiel: Der Schwätzer, der redet und redet und einen von der Arbeit abhält. Bei ihm ist es ein Fehler, sich überhaupt auf das Gespräch einzulassen. Besser ist ein klares „Nein“ gleich zu Beginn des Gespräches. Oder der intriganten Karrierist: Er vertritt nie extreme Standpunkte, sondern passt sich taktisch klug immer der Meinung des Chefs an. Außerdem beurteilt er Menschen strategisch danach, wie wichtig sie seiner Karriere sind oder werden könnten. Doch bei Kollegen schleimt er nicht, sondern lässt keine Gelegenheit aus, hintenherum aus Fehlern anderer Kapital zu schlagen. Man sollte ihn daher höflich und bestimmt auf Distanz halten und möglichst wenig Angriffspunkte bieten, indem man mit ihm nur über die Arbeit, nicht aber über persönliche Dinge spricht.

Schlecht für die Stimmung im Büro ist auch der Nörgler: Er steuert nie etwas bei, ist aber ständig unzufrieden, weil er zu lang arbeiten muss, keine verantwortungsvolle Aufgabe hat, wichtige Dinge nicht mitbekommt – und und und. Nörgler lesen aus allen Situationen immer nur das Negative heraus und erschweren damit eine fruchtbare Zusammenarbeit. Solche Pessimisten sollten einfach mal gelobt werden, denn oft haben sie ein schwaches Selbstbewusstsein oder sind unzufrieden und gönnen daher anderen den Erfolg nicht.

Zuspruch braucht auch der Sensible, ein sympathischer, wenn auch etwas anstrengender Zeitgenosse: Er trägt sein Herz auf der Zunge und hat auch stets ein offenes Ohr für andere. Doch leider fasst er jeden Anflug von Kritik gleich als persönliche Kränkung auf, manchmal fließen sogar Tränen. Um auch kritisch über die Arbeit sprechen zu können, sollte man erst einmal die Stärken betonen und dann Kritikpunkte anschließen. Mehr zum Thema Die lieben Kollegen – täglich sind wir mindestens acht Stunden mit ihnen zusammen. Eine Zeit, die auch extrem nervig werden kann, denn manch Tischnachbar kann einem gehörig auf den Geist gehen. Wir haben eine Hitliste mit den Macken zusammengestellt, die uns an den Kollegen am meisten nerven. Das nervt uns an den Kollegen.

Völlig unberechenbar ist hingegen der Choleriker: In der Regel ist er sehr engagiert, geht enthusiastisch neue Projekte an und setzt diese auch zielorientiert um. Er ist anderen gegenüber offen und fröhlich sagt in der Regel klar, was er denkt. So lange es so läuft, wie der Choleriker will, ist alles in Ordnung. Wenn es ihm aber etwas gegen den Strich geht, rastet er scheinbar grundlos völlig aus, während die anderen ratlos nach dem Auslöser dafür suchen. In diesem Moment hilft nur gelassen abwarten, bis seine Wut verraucht ist.

In meinem Beitrag bei RP-ONLINE finden Sie weitere Tipps zum Umgang mit schwierigen Kollegen.

Simone Janson

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Zeitmanagement & Organisation

Mobbing

Die Hölle sind die anderen” – dieser Satz des französischen Philosophen Jean-Paul Sartre beschreibt treffend den Alltag von Arbeitnehmern, die täglich Schikanen ausgesetzt sind. Laut einem aktuellen Bericht der Initiative “Neue Qualität der Arbeit” sind 11 Prozent der Beschäftigten in Deutschland schon einmal drangsaliert worden – von Kollegen oder dem Chef. Zwar gibt es nicht das typische Mobbing-Opfer, doch sind besonders junge Berufstätige unter 25 Jahren sowie ältere Arbeitnehmer betroffen. Fast dreimal häufiger werden Frauen gemobbt als Männer, die mehrheitlich die Täter sind. Auf Dauer erträgt niemand solche persönlichen Angriffe ohne Blessuren. Die Reaktionen der Betroffenen reichen von körperlichen Beschwerden über psychische Störungen bis hin zum Selbstmord. Aber auch das Unternehmen hat Nachteile durch Mobbing: Der Produktionsausfall durch Mobbing beläuft sich Schätzungen zufolge allein in Deutschland auf über 4,4 Milliarden Euro pro Jahr.

Grundsätzlich sollten Betriebe dafür sorgen, dass Mobbing gar nicht erst auftritt – z.B. indem Sie die Arbeitsorganisation ändern. Denn: Monotone Arbeit, starker Druck oder Überforderung führen oftmals dazu, dass Beschäftigte ihren Frust an einem vermeintlich schwächeren Kollegen abreagieren. Wehrt sich dieser nicht sofort, kann die Ablehnung schnell zur systematischen Schikane werden.

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Karriere & Erfolg

Warum Mobbing die Steuern senkt

Mobbing ist nicht schön und man will es keinem Wünschen. Doch wer gemobbt wird, hat immerhin einen Vorteil: Er zahlt unter Umständen weniger Steuern. Nämlich dann, wenn er aufgrund des Mobbings eine Selbsthilfegruppe besucht.

Das Finanzgericht Niedersachsen entschied im Juni 2007, dass die Kosten für diese Selbsthilfegruppen, also die Fahrtkosten sowie die Mitgliedsbeiträge selbst, überwiegend beruflich veranlasst seien und damit nicht dem Abzugsverbot §12 EstG gilt, da der private Anteil der Selbhilfe hinter den beruflich veranlassten Teil zurücktreten. Allerdings muss psychologisches Wissen, dass auf eine Konfliktsituation zugeschnitten ist, vermittelt werden.