Internet kann ein unglaublicher Zeitfresser sein: Wenn ich mir überlege, wieviel Zeit beim “Herumbasteln” an meiner Website oder bei der Suche nach Automatisierung-Tools drauf geht. Gleichzeitig kann die moderne Technik, effizient eingesetzt, auch helfen, Arbeitsgänge und Zeit zu sparen.
Ein großes Problem sehe ich dabei in der Verzettelung der verschiedenen Dienste, die uns zwingt, auf mehr Kommunikationskanälen zu agieren, als wir eigentlich wollen. Denn oft funktionieren diese neuen Dienste nicht richtig miteinander, sind kurzlebig oder locken ihre Nutzer mit Gratis-Service am Anfang, der dann irgendwann kostenpflichtig wird.
Ein anderes Problem und ebenso wenig ziehlführend (vor allem was den Datenschutz angeht) ist die Monopolisierung durcht Internt-Riesen wie Facebook oder Google, die uns dann ihre Bedingungen diktiren können. Oder ist es wirklich so, wie Amber Case sagt, dass wir alle schon längst Cyborgs sind?
Derweil habe ich bei Imgriff einen zweiteiligen Realitäts-Check gemacht, ob und wie man Social Media und Internet überhaupt effizient nutzen kann:
Das Pariser Wirtschaftsforschungsinstitut Coe-Rexecode hat eine Studie herausgebracht, die Arbeitszeiten von Menschen aus verschiedenen Ländern untersucht und zu dem Ergebnis kommt: Die Deutschen arbeiten länger als viele Ihrer EU-Nachbarn, aber nicht am längsten. Nur: Was sagt eigentlich die Arbeitszeit über die tatsächliche Leistung aus? Bitte einfach mal einen Schritt weiter denken! Weiterlesen →
Kürzlich war ich auf einer HR-Veranstaltung, auf der beim dreigängigen Menü zwischen jedem gang eine Präsentation gehalten wurde – die dann jeweils ungefähr eine halbe Stunde dauerte. Damit wollte man die Gespräche beim Essen in Gang bringen, hieß es.
Das wäre auch schneller und effizienter gegangen: Mit Speed-Dating, so wie ich das letztens auf der GoMedia in Kanada erlebt habe, an der ich auf Einladung der kanadischen Tourismus-Kommission teilgenommen habe.
Speed-Dating kennt man eigentlich vom Flirten. Die Idee dahinter ist simpel: In der Regel entscheidet sich in wenigen Sekunden, ob wir unser gegenüber sympathisch finden oder nicht. Wenn die Chemie stimmt, kann man sich ja für ein weiteres Treffen verabreden. Wenn nicht, kann man sich nach kurzer Zeit dezent verabschieden, ohne unhöflich zu wirken oder den ganzen Abend lang ein nerviges Date zu ertragen.
Die deutsche Bahn setzt das bereits erfolgreich im Recruiting ein. Wie so ein Speed-Dating-Event ist, beschreibe ich in meinem Artikel bei imgriff.
Ich hasse Papiere: Sie liegen herum, verstopfen Platz und man muss sie auch noch zum Altpapiercontainer bringen. Das gilt auch für Visitenkarten: Jeder meint, einem eine in die Hand drücken zu müssen, ob man will oder nicht.
Zu Hause angekommen häufen sich die Stapel von Papp-Täfelchen in allen Farben und Schriften. Das Problem jedoch: Es gibt kaum Alternativen. Selbst die Kontaktsynchro mit dem Handy (Im Beispiel das von o2 gesponsorte HTC Desire S) birgt ihre Tücken. Ein Überblick bei imgriff!
Meetings nerven viele, dabei ist es nicht weiter schwierig, ein gutes Meeting zu organisieren. Neben Inhalten und Zielvorgaben geht es vor allem auch um eines: Das Ambiente sollte stimmen! Also achten Sie also Organisator auch auf “Kleinigkeiten” wie die Räumlichkeiten, in denen das ganze stattfindet. Oder den pünktlichen Beginn! Weiterlesen →
Hilfe ein Meeting, stöhnt so mancher Mitarbeiter. Doch noch mehr stöhnen die Leute, die das organisieren und dafür Sorge tragen, dass etwas sinnvolles dabei herauskommt. Also lange Vorberitungszeiten und viel Stress? Mitnichten! Effiziente Meetings kann man auch ganz spontan organisieren – die Teilnehmer müssen nur ein gemeinsames Ziel haben und sehen, dass etwas dabei herauskommt – wie man am Beispiel der Spanish Revolution diesem Jahr sah. Weiterlesen →
Gestern habe ich darüber berichtet, wie man seine Kommunikationspartner richtig erzieht. Eine Sache, für die es natürlich den Mut braucht, einfach mal Nein zu sagen. Und genau da hapert es bei vielen, die vor Lauter Arbeit nicht mehr aus den Augen schauen können.
Heute geht es nun darum, warum es dennoch notwendig ist, mal “Nein” zu sagen – z.B. weil es Respekt einbringt. Dazu gib es auch wissenschaftliche Untersuchungen. Mehr dazu in meinem Beitrag bei imgriff. Das Foto von dem kleinen Facbook-Verweigerer stammt übrigens von Andreas Baum via Twitter.
Zeitmanagement hat gleich mehrere Vorteile: Ihr innerer Druck innerer Druck vermindert sich. Sie arbeiten effektiver und vergessen nichts. Sie machen weniger Überstunden, sind entspannter und haben mehr Spaß im Leben. Probieren Sie es aus!
Tipps und Ratschläge, wie sie viele Trainer und Coaches geben, also die klassische Führungsliteratur, hat häufig einen Nachteil: Sie ist viel zu theoretisch und und versteckt sich hinter Methoden und Konzepten, die jungen und dynamischen »Machern« kaum anwendbares, praktisches Wissen vermittelt. Doch es geht auch anders.
Jahrelang haben wir Zeitmangement-Ratgeber gelesen, von denen wir hofften, sie würden uns effizienter machen. Und jetzt erklärt einer der Top-Zeitmanagement-Experten Deutschlands, Prof. Dr. Lothar Seiwert, eigentlich alles Quatsch, Zeitmanagement ist tot?
Kann das angehen. Ja! Denn Seiwert sagt, dass die wahren Stressoren nicht fehlende Zeit und zu viel zu tun sind – sondern fehlende Selbstbestimmung. Das Zeitmanagement als Mittel der Effizienzsteigerung können wir hingegen zu Grabe tragen! Meine Meinung dazu gibts in meinem Beitrag bei imgriff.com.