Berufebilder by Simone Janson

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Interview » 3 Manager traditionsreicher deutscher Konzerne über ihren Umgang mit Social Media:
Lothar Oppenhäuser, Bayer AG

Oppenhaeuser_Lothar

Daimler, Deutsche Bahn & Bayer – Drei Führungskräfte der traditionsreichsten deutschen Großkonzerne berichten über ihren Umgang mit Social Media. Lothar Oppenhäuser, Leiter des Ressorts Electronic Media in der Unternehmenskommunikation der Bayer AG, berichtet über den Einsatz von Social Media in Unternehmen. Der Twitter-Account von Bayer-Karriere: twitter.com/BayerKarriere.

Soziale Netzwerke im Internet gehören heute zu unserem Alltag. Klar, dass auch viele Bayer-Mitarbeiter private Accounts bei Facebook, Twitter & Co. haben, die sie in einem gewissen Rahmen auch am Arbeitsplatz nutzen dürfen.

Sicherheit steht an erster Stelle!

Jeder Mitarbeiter kennt die Richtlinien im Umgang mit Web 2.0 und weiß, dass die dienstliche Nutzung des Internets und die Sicherheit der IT-Systeme an erster Stelle stehen. Wir vertrauen unseren Mitarbeitern, dass sie verantwortungsvoll mit dem privaten Internetgebrauch umgehen.

Dass niemand offiziell im Auftrag oder Namen von Bayer twittern oder „facebooken“ darf, der dazu nicht befugt ist, ist genau so selbstverständlich, wie der Schutz von Unternehmens-Know-how. Die meisten Mitarbeiter äußern daher stets ihre private Meinung.

Den Zugang nicht beschränken!

Den Zugang zu sozialen Netzwerken zu beschränken erscheint uns nicht sinnvoll, denn nur wer sich im Social Web auskennt, ist in der Lage, hier weitere Kommunikationspotentiale für Bayer zu erschließen und sich mit anderen darüber auszutauschen.

Beispielsweise unsere Facebook-Page BayerKarriere: Dort schreiben aus den unterschiedlichsten Bereichen. Die Beiträge reichen von Berichten und Videos über Jobeinstieg und Berufsleben, daneben gibt es Fotostrecken und Rückblicke auf Bayer-Events. Gleichzeitig kommentieren Mitarbeiter Beiträge von Kollegen, manch einer hat noch einen weiterführenden Link oder Tipp parat.

Einblicke in das Unternehmen

Worauf ich hinausmöchte: So eine Fanpage Das gibt nicht nur Usern interessante Einblicke in das Unternehmen, sondern fördert auch die Verbundenheit der Mitarbeiter untereinander und zu „ihrem“ Unternehmen. Dies wird dann auch gerne und bewusst im Netzwerk gezeigt.

Simone Janson
Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin (u.a.für ZEIT-ONLINE, Süddeutsche oder Financial Times) und Expertin für neue Formen der digitalen Arbeit am Institut für Kommunikation in soziale Medien in Berlin. Sie war Vortragende und Lehrbeauftragte an diversen Hochschulen oder für die Mobility Logistics AG und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Bildung & neuen Arbeitsformen im digitalen Wandel.

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2 Kommentare

  1. Gerade die Bayer-Facebook-Fanpage ist jetzt für mich kein tolles Beispiel für Vielfalt im Umgang mit Social Media – meiner Meinung nach sehr viel konservativer Marketingsprech. Ich finde, Unternehmen wie OTTO schaffen es in diesem Bereich, sehr viel persönlicher und sympathischer zu agieren. Vielleicht würde Bayer ein bisschen mehr Mut zur Offenheit gut tun – und ein paar Gesichter auf Facebook. Dann würde mir das Angebot gefallen. :)

    • Simone Janson

      Hallo Frau Handl, danke für den Kommentar. Das etwas farblose Statement bestätigt Ihre Meinung ja. Leider war nur einfach nicht mehr herauszuholen… ;-)

2 Tweets & Pings

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