Alle sechs Sekunden ereignet sich ein Unfall in Heim und Freizeit. Dieses immer wieder gehörte Zitat der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (www.baua.de) suggeriert eines: Unfälle sind ein großes Risiko, vor allem im Privatbereich, und sie müssen versichert werden, zumal die Berufsgenossenschaften dieses Freizeit-Risiko nicht abdecken. Doch schauen wir uns die Zahlen etwas genauer an: Schwere, bleibende Schäden sind zum Glück bei häuslichen Schäden relativ selten. Nur 2,6 Prozent Schwerbehinderte haben Ihre Behinderung überhaupt durch einen Unfall erlitten, die Hälfte davon durch einen Arbeitsunfall. Tatsächlich sind die Fälle, die eine Unfallversicherung abdeckt, gar nicht so häufig. Dennoch kann eine Unfallversicherung sinnvoll sein.
Wenn Sie den Ausfall Ihrer Arbeitskraft versichern wollen, sollten Sie immer im Blick haben, dass es für die Unfallversicherung keine Rolle spielt, welche beruflichen und sonstigen finanziellen Folgen Sie haben, wenn Sie z.B. eine Gliedmaße verlieren. Entscheidend ist, ob der Schaden durch einen Unfall herbeigeführt wurde und wie gravierend dieser Schaden eingestuft wird (Gliedertaxe). Außerdem hängt der Nutzen einer solchen Versicherung immer von den im Vertrag festgeschriebenen Bedingungen ab.