Simone Janson, Journalist: Jobsuche, Bildung, Existenzgründung, Social-Media

Das führende Blog für Beruf & Bildung, Teil von Business & More mit 14 Mio Visits/Monat (IVW). Existenzgründung 2.0, Recht & Technik. → Zum Inhalt.

Simone Janson

Von: Simone Janson
2 Kommentare/Pings

Arbeits- & Sozialrecht

Zum “14. Tag gegen Lärm”:
Schwerhörigkeit häufigste Berufskrankheit

noise

Heute ist der internationale „Tag gegen Lärm“. Er rückt eine oft unterschätzte Gefahr ins Bewusstsein: Millionen Berufstätige leiden unter Lärmbelastungen – nicht nur im Bau- oder Industriegewerbe bekommen Deutschlands Arbeitnehmer gewaltig etwas auf die Ohren.
Weiterlesen →

Simone Janson

Von: Simone Janson
0 Kommentare/Pings

Aktuelle Meldung

Gratis-E-Book zum Download:
Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung

Vom Tarifdschungel bei der Unfallversicherung, der die Auswahl so schwierig macht über die Berufsunfähigkeitsversicherung bis hin zur Dread Disease Versicherung: Mein kostenloses E-Book gibt Auskunft über alle Aspekte des Thema. Sie können es kostenlos und als Volltext bei studentensupport.com herunterladen.

Weiterlesen →

Simone Janson

Von: Simone Janson
0 Kommentare/Pings

Versicherungen

Kurz-Tipps für Existenzgründer:
Welche Versicherungen brauchen Gründer sonst noch?

Wenn Sie sich um die Sozialversicherung gekümmert haben, sind Sie aber lange noch nicht abgesichert: Denn es gibt auch eine Reihe von betrieblichen Versicherungen, über die Sie nachdenken sollten, wenn Sie vollständig abgesichert sein wollen:
Weiterlesen →

Simone Janson

Von: Simone Janson
5 Kommentare/Pings

Versicherungen

Checkliste zur Unfallversicherung:
Darauf sollten Sie achten!

  • Bedarf: Welche Leistungen decken Ihre sonstigen Versicherungen ab? Was leistet Ihre Krankenversicherung? Eine private Unfallversicherung ist in der Regel dann sinnvoll, wenn Sie keine private Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung haben.
  • Extras: Verzichten Sie auf teuere Extras wie Ausschnittversicherungen oder Krankengeld: Sie werden zum Teil anderweitig abgedeckt und kosten oft mehr, als sie bringen.
  • Rabatt: Bei vielen Versicherungen bekommen Sie Rabatt, wenn Sie Policen für die ganze Familie abschließen – bis zu 30 Prozent. Auch über Vereine angebotene Gruppenversicherungsverträge sind oft günstig. Prüfen Sie jedoch, wie hoch der Versicherungsschutz ist!
  • Wechsel: Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Vertrag bis drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahrs kündigen können.
  • Geltung: Eingeschränkte Versicherungsschutz ist ungünstig. Optimal sind weltweit und rund um die Uhr gültige Verträge.
  • Bedingungen: Achten Sie auf kundenfreundliche Vertragsbedingungen. Ein guter Vertrag bietet in Punkten wie Gliedertaxe, Anrechnung von Vorerkrankungen, verlängerte Meldefristen für Eintritt und Feststellung der Indvalidität Verbesserungen gegenüber den üblichen Regelungen.
  • Antrag: Wenn Sie bereits andere Unfallversicherungen haben, z.B. über einen Verein oder die Kreditkarte, sollten Sie unbedingt alle angeben. Denn wenn Sie wissentlich oder unwissentlich falsche Angaben gemacht haben, kann es sein, dass Ihre Versicherungsgesellschaft die Leistung verweigert.
  • Bewusstseinsstörungen: Wenn Sie einen Unfall bauen und dabei betrunken sind oder unter Bewusstseinsstörungen leiden (z.B. auch durch Medikamente), ist es wahrscheinlich, dass die Versicherung die Leistung verweigert. Das gilt aber nicht nur beim Autofahren, sondern auch, wenn man zu Hause die Treppe hinunterfällt. Einige Versicherer zahlen aber z.B. bis zu bestimmten Promillewerten. Achten Sie auf solche Bedingungen.
  • Schlaganfall: Auch plötzliche Ohnmacht oder Schlaganfälle gehören zu den Bewusstsseinstörungen und werden von Versicherungen meist ausgenommen. Einige Versicherer nehmen aber auch Schlaganfälle und dadurch resultierende Unfälle in Ihre Verträge auf. Erkundigen Sie sich auch hier gründlich.
  • Versicherungssumme. Schließen Sie nur einen Vertrag mit einer Versicherungssumme von mindestens 100.000 Euro ab.
  • Progression: Optimal, wenn auch teuerer, sich Versicherungen mit hoher Progression, denn die Leistungen sind deutlich höher: Bei einer 100 000 Euro-Unfallversicherung bekommen Sie bei einem Tarif mit Progression 500 bei voller Invalidität 500.000 Euro.
  • Zahlungsweise: Zahlen Sie wenn möglich jährlich. Eine andere Zahlungsweise kostet bei manchen Versicherern mehr.
  • Mehrleistungstarife: Hier steigt die Leistung in Stufen. Dadurch können Sie zum Beispiel bei 50 Prozent Invalidität gegenüber 49 Prozent die doppelte oder sogar dreifache Entschädigung erhalten. In Grenzfällen droht Streit mit der Versicherung. Verzichten Sie besser auf diesen Tarif.
Simone Janson

Von: Simone Janson
2 Kommentare/Pings

Versicherungen

Unfallversicherung und andere Versicherungen im Vergleich:
Wann greift welche Versicherung?

Versicherung Wann greift die Versicherung?
Gesetzliche Krankenversicherung Die Gesetzliche Krankenversicherung zahlt für dieselbe Krankheit auch infolge von Unfällen innerhalb von drei Jahren maximal 78 Wochen lang ein Krankengeld in Höhe von 70 % des Einkommens aus den letzen zwölf Monaten: Wer zum normalen Tarif versichert ist, hat ab der siebten Krankheitswoche Anspruch auf Krankengeld. Wer ein Krankengeld ab der dritten oder vierten Krankheitswoche erhalten will, muss einen erhöhten Beitrag bis zu 18,8 Prozent zahlen. Im ermäßigten Tarif besteht der Anspruch nicht.
Private Krankenversicherung Die Tarife für ein Krankentagegeld von 50 Euro ab dem 1 Krankheitstag bewegen sich je nach Eintrittsalter zwischen 25 und 125 Euro im Monat. Je niedriger das zu zahlende Krankentagegeld und je später der Zahlungsbeginn, desto preiswerter wird es. Aber auch hier sind Krankheiten und Unfälle abgedeckt.
Gesetzliche Rentenversicherung Wenn Sie mindestens fünf Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben und in den letzten fünf Jahren vor Eintritt des Schadensfalls mindestens drei Jahre lang pflichtversichert waren, haben Sie entweder Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente (vor dem 02.01.1961 geboren) oder eine Erwerbsminderungsrente (später geboren).
Private Berufsunfähigkeitsversicherung Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung(mehr dazu hier: www.akademie.de/fuehrung-organisation/recht-und-finanzen/kurse/berufsunfaehigkeitsversicherung-berufsunfaehigkeit/index.html) deckt alle Schäden ab, egal ob durch Krankheit oder einen Unfall verursacht, sofern Sie mindestens 50 Prozent (in manchen Verträgen auch ein anderer Prozentsatz möglich!) berufsunfähig sind. Umfassender als jede Unfallversicherung!
Dread-Disease-Versicherung Abgesichert werden können einzelne schwere Krankheiten, etwa Herzinfarkt oder Schlaganfall. Je mehr Krankheiten eingeschlossen sind, desto teuerer wird es. Diese Versicherung leistet in der Regel eine einmalige Geldsumme.Zusammen mit der Unfallversicherung kann sie eine gute Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung sein.
Grundfähigkeitenversicherung Sie leistet bei Verlust bestimmter Fähigkeiten – etwa Sehen, Greifen oder Autofahren – eine monatliche Rente, egal ob Verletzung oder Krankheit.
Gesetzliche Unfallversicherung Sie zahlt bei Invalidität durch Unfälle, die bei der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg geschehen sind – oder bei Berufskrankheiten. Was als Berufskrankheit anerkannt wird, kann jedoch ein Streitfall sein.
Private Unfallversicherung Sie zahlt nur bei durch Unfälle verursachter Invalidität. Waren bereits Erkrangungen des betroffenen Körperteils vorhanden oder wurde der Unfall von Körperlichen Einschränkungen beeinflusst, kann dies die Leistung mindern oder ausschließen.
Simone Janson

Von: Simone Janson
1 Kommentar/Ping

Versicherungen

Unfallversicherung:
Wann ist sie sinnvoll?

Ob eine private Unfallversicherung sinnvoll ist, hängt letztendlich aber auch davon ab, welche Versicherungen Sie sonst noch abgeschlossen haben.
Wenn Sie beispielsweise bereits eine gute und umfassende Berufsunfähigkeitsversicherung (hier bitte Link zum Artikel einfügen) abgeschlossen haben, dann deckt eine Unfallversicherung nur den kleinen Restbereich von Unfällen ab, durch sie zwar invalide, aber nicht berufsunfähig werden. In diesem Fall ist sie quasi überflüssig. Denn der Großteil aller Fälle von Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit wird nicht durch Unfälle sondern durch Krankheit verursacht. Daher deckt eine Berufsunfähigkeitsversicherung die Risiken viele besser ab, da Sie in allen Fällen von Berufsunfähigkeit zahlt, auch bei Unfällen.
Allerdings ist die Unfallversicherung deutlich billiger als eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie kann daher eine gute, preiswerte Alternative sein, wenn Sie z.B. wegen Vorerkrankungen keine passende Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen oder Ihnen die Beiträge einfach zu hoch sind (mehr zu den genauen Bedingungen im entsprechenden Kapitel oben). Hinzu kommt: Eine Unfallversicherung zahlt bei Invalidität auch dann, wenn sie nicht gleichzeitig auch zu einer Berufsunfähigkeit führt. Und in Kombination mit einer Dread Disease Versicherung gegen Berufsunfähigkeit durch einzelne Krankheit kann die Unfallversicherung eine echte Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung sein, stellt jedoch nie einen umfassenden Ersatz dar. Die folgende Übersicht verdeutlicht nochmals, wann welche Versicherung greift.

Simone Janson

Von: Simone Janson
1 Kommentar/Ping

Versicherungen

Private Unfallversicherung:
Lohnt sie sich?

Alle sechs Sekunden ereignet sich ein Unfall in Heim und Freizeit. Dieses immer wieder gehörte Zitat der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (www.baua.de) suggeriert eines: Unfälle sind ein großes Risiko, vor allem im Privatbereich, und sie müssen versichert werden, zumal die Berufsgenossenschaften dieses Freizeit-Risiko nicht abdecken. Doch schauen wir uns die Zahlen etwas genauer an: Schwere, bleibende Schäden sind zum Glück bei häuslichen Schäden relativ selten. Nur 2,6 Prozent Schwerbehinderte haben Ihre Behinderung überhaupt durch einen Unfall erlitten, die Hälfte davon durch einen Arbeitsunfall. Tatsächlich sind die Fälle, die eine Unfallversicherung abdeckt, gar nicht so häufig. Dennoch kann eine Unfallversicherung sinnvoll sein.

Wenn Sie den Ausfall Ihrer Arbeitskraft versichern wollen, sollten Sie immer im Blick haben, dass es für die Unfallversicherung keine Rolle spielt, welche beruflichen und sonstigen finanziellen Folgen Sie haben, wenn Sie z.B. eine Gliedmaße verlieren. Entscheidend ist, ob der Schaden durch einen Unfall herbeigeführt wurde und wie gravierend dieser Schaden eingestuft wird (Gliedertaxe). Außerdem hängt der Nutzen einer solchen Versicherung immer von den im Vertrag festgeschriebenen Bedingungen ab.

Simone Janson

Von: Simone Janson
0 Kommentare/Pings

Versicherungen

Unfallversicherung für spezielle Gruppen:
Zweiklassengesellschaft?

Vor Versicherungsgesellschaften sind längst nicht alle Menschen gleich. “Schuld” daran sind vor allem die Versicherungsmathematiker, die unterschiedliche Risiken errechnet haben. Nach denen tragen gefährliche Berufe und jüngere Menschen die größten Risiken – eine Übersicht:
Weiterlesen →

Simone Janson

Von: Simone Janson
4 Kommentare/Pings

Versicherungen

Unfallversicherung:
Welche Tarife gibt es und wie hoch sind die Beiträge?

Die Stiftung Warentest hat zunächst 2007 4000 Unfallversicherungen getestet (Stand 0April 2007), die Sie hier (www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/-Unfallversicherung/1536936/1536936/1536155/) kostenpflichtig abrufen können. Insgesamt am Besten abgeschnitten hat die Haftpflichtkasse Darmstadt (www.haftpflichtkasse.de). Das Ergebnis ist jedoch nicht verbindlich, denn der Testsieger sowie einige andere getestete Versicherungen haben schon angekündigt, Änderungen am Tarif vorzunehmen.

Einige Versicherungsgesellschaften werben mit einer sogenannten Beitragsrückgewähr. Klingt erstmal gut, lohnt sich aber nicht! Bei einem solchen Modell zahlen Sie deutlich höhere Beiträge, von denen Sie später einen Teil mit ca. vier Prozent verzinst und abzüglich diverser Bearbeitungsgebühren zurückerhalten. Anders als der Name glauben machen will, werden die eigentliche Versicherungsprämien für den Unfallschutz also nicht zurückgezahlt, sondern Sie kombinieren die Versicherung lediglich mit einem Sparvertrag bzw. einer Kapitallebensversicherung mit geringer Rendite und oft hohen und undurchsichtigen Bearbeitungsgebühren. Legen Sie Ihr Sparguthaben lieber separat an!