Berufebilder by Simone Janson

Führendes Blog für Bildung & neues Arbeiten, Teil von Business & More mit 14 Mio Visits/Monat, Existenzgründung 2.0.

Simone Janson

Von: Simone Janson
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Berufsbild

Wie Alexander Käppler mit einer schwimmenden Imbissbude erfolgreich ist:
„Probieren geht über studieren!“

Riversnack Alexander Käppler

Schule war nicht das, was er sich vorstellte. Auch Nebenjobs waren nicht „sein Ding“, wie Alexander Käppler es nennt. „Ich hatte jeden Abend schlechte Laune und das Gefühl, mit meiner Arbeit einem fremden Menschen Freizeit zu bescheren.“ Da blieb nur die Selbständigkeit!
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Frisch Gegründet

Rechtsform in Kürze:
Was muss man bei einer GmbH beachten?

mini-gmbh

Die GmbH ist innerhalb der Kapitalgesellschaften die am häufigsten anzutreffende Rechtsform. Sie verspricht Geschäftspartnern hohe Rechtssicherheit und geniest dementsprechend hohes Vertrauen. Allerdings ist der Aufwand bei der Gründung auch entsprechend hoch.

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Simone Janson

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Ideenbörse & Marketing

Gründerreport Hans Ifkowitsch:
Erfolgreich gründen über 50!

36 Jahre lang bei Woolworth angestellt, aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt und anschließend auch nach 40 Bewerbungen keine Aussicht auf eine weitere Festanstellung – das war die Situation von Hans Ifkowitsch aus Völklingen. Er stand vor einem beruflichen Scherbenhaufen.

Die Frage hieß: entweder Hartz IV oder sich noch einmal zusammenreißen, das Heft selbst in die Hand nehmen und sich selbstständig machen. Obwohl er sich das zuerst gar nicht vorstellen konnte: Er hat es geschafft. Der 58-jährige Hans Ifkowitsch ist seit September 2009 Inhaber von „Fenster-Dekorationen Hans Ifkowitsch“.

Aller Anfang ist schwer

„Am Anfang war es nicht leicht, über eine Selbstständigkeit nachzudenken, und dann noch in meinem Alter“, sagt Ifkowitsch. Er wollte zwar in eine Festanstellung, sah in der Existenzgründung dann aber eine neue berufliche Chance. Nicht zuletzt auch durch seine Tochter, die ihm das Thema schmackhaft machte. Sie ist selbst Inhaberin eines erfolgreichen Einzelhandelsgeschäfts und arbeitet beim Existenzgründerbüro GraL – Gründung aus Leidenschaft als freie Mitarbeitern.

So kam der Kontakt zu den GraL-Beratern Reinhard Butz und Thomas Katmann zustande, die Hans Ifkowitsch in der Gründungsphase unterstützten. „Die Erfahrung zeigt, dass gerade bei Älteren, die im eigenen Bereich gegründet haben, gute Erfolgsaussichten bestehen. Sie bringen oft eigene Kunden mit, haben viel Lebenserfahrung und dadurch sehr gute Startbedingungen“, sagt Butz.

Gute Kontakte sind wichtig!

Gute Kontakte hat auch Hans Ifkowitsch mitgebracht. Heute wird er bereits von vier Unternehmen mit Dekorationen beauftragt und hat darüber hinaus auch schon eigene Kunden gewonnen. Damit ist er bis zu 80 Prozent ausgelastet. „Ich fühle mich jetzt wohl in meiner Haut, weil ich selbst über meinen Erfolg entscheide und nicht irgendetwas hinnehmen muss, was andere mir vorgeben. Außerdem weiß ich inzwischen: mein Unternehmen rechnet sich“.

Seine Basis ist eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel und 36 Jahre Berufserfahrung bei Woolworth. Er kennt alle Probleme von A bis Z, die auftauchen können. Er kennt die Lieferanten und die Stoffe, Muster und Farben. „Aber ich hatte keine Ahnung von aktuellen betriebswirtschaftlichen Dingen, von der Steuer, von Abschreibungs-möglichkeiten aber auch von ganz anderen Themen wie zum Beispiel: wie sieht ein Flyer aus, der meine Kunden anspricht?“.

Beratung vor der Gründung ist wichtig!

Um sich über solche Themen zu informieren, hat er vor der Gründung eine Beratungsförderung beantragt. In einem Zeitraum von sechs Monaten besprach er mit seinen Beratern in fünf Terminen die für ihn relevanten Themen.

Der GraL-Berater Thomas Katmann sagt: „Am Anfang unserer Beratung standen ganz einfache W-Fragen wie zum Beispiel: Warum will Herr Ifkowitsch überhaupt ein Unternehmen gründen? Welche persönliche Motivation steckt dahinter? Ist das Unternehmenskonzept finanzierbar? Und wie sieht es mit der Unterstützung durch die Familie aus?“

In einem zweiten Schritt prüften die Berater, in welchen Bereichen genau Hans Ifkowitsch Unterstützung brauchte. Da ging es dann um Themen wie die Erstellung eines Businessplans. Das beinhaltet beispielsweise eine fundierte Finanzplanung, aber auch die Klärung der Gründungsformalitäten und welche Rechtsform für das Unternehmen gewählt werden sollte.

Nur nicht blauäugig sein!

Hans Ifkowitschs Fazit heute: „Natürlich muss ich jetzt manchmal zwölf Stunden am Tag arbeiten. Aber ich kann mich dafür auch mal an einem Vormittag mit meiner Frau in der Stadt treffen. Ich bin mein eigener Chef, habe meinen eigenen Kundenkreis und mehrere Standbeine.

Es ist ganz wichtig, nicht einfach blauäugig in die Selbstständigkeit reinzugehen, sondern sich fundiert beraten zu lassen. So habe ich erfahren, dass ich vom Staat einen Gründungszuschuss für die ersten neun Monate erhalte, um mir meinen Lebensunterhalt zu sichern. Oder auch, dass ich mich freiwillig gegen Arbeitslosigkeit versichern kann. Das beruhigt mich ungemein“.

Simone Janson

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Aktuelle Meldung

Erfolgreich Selbständig:
30 Chancen für Existenzgründer – Geschäftsfelder mit Zukunft

Preis:
EUR 17,90 EUR

Mein vierter Titel in der Reihe “Erfolgreich Selbständig”. Und er widmet sich der Frage: Selbständig trot Wirtschaftskrise? Oder gerade wegen? Fakt ist: Trotz Krise verzeichnen bei Weitem nicht alle Wirtschaftszweige einen Rückgang.In einigen Bereichen haben Gründer wirklich gute Chancen!

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Simone Janson

Von: Simone Janson
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Frisch Gegründet

7 Schritte:
Wie gehen Sie bei der Finanzierung einer Existenzgründung vor?

Ohne Kapital können Sie die beste Idee nicht in die Tat umsetzen, deshalb stellt eine detaillierte Finanzplanung die Grundlage für Ihr Projekt dar. Dabei planen Sie nicht nur für sich selbst, sondern müssen auch eventuelle Kapitalgeber von Ihrem Geschäftsplan überzeugen. Für Ihren Businessplan benötigen Sie eine genaue Umsatz- und Ertragsplanung, bestehend aus den Komponenten Kostenplanung, Umsatzplanung, Rentabilitätsvorschau und Liquiditätsplan.

Kostenplanung

Entscheidend für Ihren Erfolg ist die Höhe der insgesamt anfallenden Kosten. Auch eventuell anfallende Personalkosten und der kalkulatorische Unternehmerlohn – also Ihr eigener Lohn – müssen berechnet werden. Bedenken Sie, dass Sie auch Ihre eigenen Lebenshaltungskosten verdienen müssen, bevor Sie weiter in Ihr Unternehmern investieren können.

Umsatzplanung

Die Basis Ihres Rentabilitätsplanes bilden die Umsätze. Auch sie müssen möglichst genau vorhergesagt werden. Schätzen Sie Ihre möglichen Einnahmen vorsichtig! Gerade Existenzgründer erwarten am Anfang zu hohe Umsätze.

Rentabilitätsvorschau

Als Rentabilitätsvorschau bezeichnet man die Gegenüberstellung von kalkulierten Kosten und erwarteten Erträgen. Üblicherweise erstellt man die Rentabilitätsvorschau für einen Zeitraum von mindestens drei Jahren.

Liquiditätsplanung

Durch eine genaue Liquiditätsplanung lässt sich berechnen, ob Sie in den nächsten Monaten über ausreichend Geld verfügen, um offene Rechnungen zu bezahlen und weiterarbeiten zu können.

Fördermöglichkeiten

Büroeinrichtung, Computer, Faxgerät, Drucker sowie eine einfache Geschäftsausstattung mit Visitenkarten, Briefpapier und Business-Homepage: Die Liste der notwendigen Investitionen ist lang. Einen Teil dieser Ausgaben kann man sicherlich mit Eigenkapital aufbringen. In vielen Fällen stehen aber auch größere Investitionen an. Hierfür können auch öffentliche Förderprogramme z.B. der Arbeitsagentur, des Bundes oder der Länder in Anspruch genommen werden. Neben Existenzgründungszuschüssen bietet beispielsweise die KfW-Mittelstandsbank günstige Kredite für Unternehmer an.

Eigenkapital

Im Optimalfall verfügt der Gründer über Eigenkapital, denn vor allem in der Startphase sind noch keine regelmäßigen Einnahmen zu erwarten. Aus diesem Grund sollte ein Unternehmer immer ein Monatsgehalt auf der hohen Kante haben, um auf Einnahmenausfälle reagieren zu können. Andernfalls riskiert man seine Liquidität. Außerdem gilt Eigenkapital als Kriterium der Kreditwürdigkeit: Bei Verhandlungen mit Kreditgebern spielt die Höhe des vorhandenen Eigenkapitals eine entscheidende Rolle. Tipp: Ein Gründer sollte mindestens 15 Prozent – ideal wären 30 Prozent – des Gesamtfinanzierungsbedarfs durch Eigenkapital abdecken können.

Fremdkapital

Bei größerem Finanzierungsbedarf kommt man meist nicht ohne Fremdkapital aus. Je nach Laufzeit ergeben sich verschiedene Möglichkeiten:

  • Kontokorrentkredit: Kurzfristig kann man seinen Finanzierungsbedarf mittels Kontokorrentkredit über das laufende Geschäftskonto (Kontokorrent) decken. Vorteil: Die Abwicklung läuft schnell und unkompliziert. Nachteil: Es fallen vergleichsweise hohe Zinsen an.
  • Darlehen: Mittel- und langfristig können Sie Ihren Kapitalbedarf über ein Bankdarlehen sicherstellen. Bevor Sie bei Ihrer Hausbank vorsprechen, sollten Sie jedoch prüfen, ob eventuell öffentliche Förderprogramme für Sie in Frage kommen. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Existenzgründungsberater in Anspruch nehmen. Dieser steht Ihnen nicht nur beratend zur Seite, sondern begleitet Sie auch bei Bankgesprächen.
Simone Janson

Von: Simone Janson
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Frisch Gegründet

Checkliste:
Sind Sie eigentlich ein Gründertyp?

Sind Sie für die Selbständigkeit geeignet? Bevor Sie den Sprung ins kalte Wasser wagen, sollten Sie Ihre persönliche, fachliche und unternehmerische Eignung selbstkritisch überprüfen. Wenn Sie Zweifel haben, fragen Sie Ihre Freunde und prüfen, ob Ihre Selbstwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung übereinstimmt.

Persönliche Eignung

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die eigene Persönlichkeit. Nicht jeder eignet sich zum Unternehmer, schließlich verkaufen sich die eigenen Produkte oder Dienstleistungen nicht von selbst. Neben dem entsprechenden Fachwissen muss ein Existenzgründer auch den richtigen Umgang mit Kunden beherrschen, erfolgreiche Verkaufgespräche führen sowie sich selbst und seine Mitarbeiter motivieren können.

Prüfen Sie vorher, ob Ihre Fähigkeiten als Unternehmer bereits ausreichend sind. Wenn Sie Zweifel haben oder mögliche Defizite feststellen, sprechen Sie mit einem erfahrenen Berater. Die fehlenden Kenntnisse können Sie im Einzelcoaching oder in entsprechenden Seminaren erwerben und ausbauen. Tipps zum Thema: “Wie finde ich die richtige Weiterbildung” finden Sie hier.

Fachliche Eignung

Wer ein Unternehmen gründen möchte, sollte die entsprechende Branche kennen und das nötige Fachwissen mitbringen. Neben rechtlichen Vorschriften sollte der Gründer auch wirtschaftliche Grundkenntnisse haben, um am Markt bestehen zu können.

Folgende Checkliste soll Ihnen helfen, Ihre fachliche Eignung zu prüfen:

  • Haben Sie eine passende Berufsausbildung?
  • Verfügen Sie über das entsprechende Fachwissen?
  • Kennen Sie sich in Ihrer Branche aus?
  • Haben Sie bereits Vertriebserfahrung gesammelt?
  • Erfüllen Sie die gesetzlichen Voraussetzungen für die angestrebte Tätigkeit?
  • Können Sie Verkaufsgespräche mit Kunden, Banken, Lieferanten führen?
  • Kennen Sie sich im Bereich Einkauf aus?
  • Kennen Sie sich im Bereich Buchhaltung aus?
  • Kennen Sie sich in den Bereichen Kostenrechnung, Controlling und Mahnwesen aus?
  • Haben Sie Grundkenntnisse in den Bereichen Unternehmens- und Einkommenssteuer?
  • Haben Sie Grundkenntnisse im Bereich Marketing?

Unternehmerische Eignung

Sie benötigen kaufmännische und unternehmerische Grundkenntnisse, um ein Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich zu führen. Wirtschaftlich zu denken, fällt vor allem Akademikern schwer. Es reicht nicht, dass man gute Leistungen abliefert, wenn die Kosten-Nutzen-Rechnung nicht stimmt. Bei fast jedem Geschäft muss man abwägen, ob sich die Arbeit lohnt.

Eventuelle Wissenslücken sollten Sie aber nicht abhalten, Ihren Traum vom eigenen Unternehmen zu verwirklichen. Durch gezielte Qualifizierungsmaßnahmen können Sie diese Lücken schließen. Tipps zum Thema: “Wie finde ich die richtige Weiterbildung” finden Sie hier.

Simone Janson

Von: Simone Janson
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Management, Motivation, Strategie

Praxistipp:
Wie erstellt man ein Marketingkonzept?

“Wenn Sie einen Dollar in Ihr Unternehmen stecken wollen, müssen Sie einen zweiten bereithalten,um das bekannt zu geben,” sagte der amerikanische Industrielle Henry Ford. Kein Satz bringt es treffender auf den Punkt: Wer seine Produkte oder Dienstleistungen an den Mann bringen will, muss Werbung treiben. Aber bitte mit einer klaren Zielsetzung. Es kommt nämlich darauf an, dass die Werbemaßnahmen zielgerichtet, planvoll, regelmäßig und aufeinander abgestimmt durchgeführt werden. Ansonsten verpufft die Wirkung.

Am Anfang steht ein Konzept

Bevor man mit einzelnen Maßnahmen beginnt, sollte man eine individuelle Marketingstrategie entwickeln. Welche Produkte/Dienstleistungen will ich anbieten? Wer würde meine Produkte kaufen? Was unterscheidet mich von Mitbewerbern? Fragen, die man sich stellen muss, bevor man ein professionelles Konzept erstellen kann.Aber auch eine praktikable Wirkungskontrolle gehört heute zur Planung Ihrer Marketingaktivitäten. Habe ich meine Ziele erreicht? Wie kann ich überprüfen, ob meine Anzeigenschaltung erfolgreich war? Im Zweifel lohnt es sich, auf die Hilfe von Profis zurückzugreifen. Das ist nicht nur effizienter, Sie sparen auch Zeit, um sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren zu können.

Mit nachfolgender Checkliste bringen Sie eine klare Struktur in Ihr Konzept:

  • Situationsanalyse (Markt-, Konkurrenz- und Stärken-Schwächen-Analyse)
  • Ziele
  • Zielgruppen
  • Strategieentwicklung (Positionierung auf dem Markt und Alleinstellungsmerkmal)
  • Maßnahmenplanung
  • Evaluation
  • Zeit- und Aktivitätenplanung
  • Budget

Tipp:

Denken Sie nicht nur über Ihre Kernkompetenz nach, sondern versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe. Lernen Sie Ihre Kunden besser kennen!