Arbeitslosenversicherung
Selbstständige können sich freiwillig relativ günstig gegen Arbeitslosigkeit versichern. Sie zahlen dafür einen festen Monatsbeitrag von 17,64 Euro (West) oder 14,95 Euro (Ost). Diese freiwillige Arbeitslosenversicherung ist für viele Kleinunternehmer sinnvoll. Leider können nur diejenigen eine abschließen, die vor der Gründung auch in der staatlichen Arbeitslosenversicherung gewesen sind. Eine private Arbeitslosenversicherung lohnt hingegen in der Regel nicht.
Haftpflichtversicherung
Eine Betriebshaftpflichtversicherung deckt Schäden, die anderen im Rahmen des Geschäftsbetriebes zustoßen – etwa wenn sich jemand in den eigenen Büroräumen verletzt. Für echte Vermögensschäden, beispielsweise wenn die Arbeit nicht rechtzeitig fertig wird und der Kunde finanzielle Einbußen hat, gibt es die Vermögensschadenshaftpflichtversicherung. Die Produkthaftpflicht übernimmt neben Sach- und Personenschäden durch fehlerhafte Produkte auch Vermögensschäden. Bei bestimmten Berufen, zum Beispiel Rechtsanwälten oder Vermögensberatern, ist eine Berufshaftpflicht sogar Pflicht. In manchen Fällen lassen sich berufliche und private Haftpflichtversicherung günstig miteinander kombinieren.
Rechtsschutzversicherung
Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt zumeist weder Schadensersatzansprüche noch eine vorbeugende Rechtsberatung. Dafür müssen meist teure und nicht immer nötige Leistungen mitgezahlt werden. Eine günstige Alternative für Selbstständige können Rechtsberatung und -schutz über einen Berufsverband sein.