Kürzlich rief bei mir eine Wahrsagerin an. Passend zu Beginn des neuen Jahres, um mir die Zukunft mittels Tarotkarten, Horoskopen usw. zu orakeln. Und so geschah es, dass man mir weissagte, dass ich in diesesm Jahr einen Bestseller landen und reich und berühmt werden würde….:-)

Aber nein, so war es nicht. Tatsächlich hat bei mir eine Wahrsagerin angerufen. Aber nicht, um mir die Zukunft zu orakeln, sondern um von mir eine Auskunft zum Thema Existenzgründung zu erfahren: Nämlich, wie das denn sei mit der Umsatzsteuer und der Wahrsagerei.
Achtung Rechtsdienstleistungsgesetz
Mal davon abgesehen, dass ich aufgrund des Rechtsberatungsgesetzes solche Rechtsauskünfte gar nicht geben darf und es daher auch nicht tat sondern die Dame auf eine Informationssite zum Thema umleitete: Wie kann man Wahrsager sein und so etwas nicht wissen?
Ich meine, für einen guten Wahrsager müsste Existenzgründung doch ein Klacks sein. Nicht nur, dass ich bislang immer dachte, sie könnten gesetzliche Fallstricke und alle Regeln mit einem Schlag finden – am besteln auspendelnderweise vor dem Gesetzesbuch, bzw. dem Computer – sie müsste doch alle Probleme vorhersehen und damit gleich umgehen können.
Können Wahrsager nicht den Erfolg von Geschäftsideen vorhersehen
Und sie müssten von vorneherein wissen, in welche Geschäftsidee es sich zu investieren lohnt und welche sie reich macht. Von daher könnten Sie sich dann auch Top-Berater leisten und hätten es nicht nötig, Experten um einen kostenlose Auskunft anzujammern.
Aber da das alles in diesem Fall nicht gegeben war, bescheinige ich dieser Geschäftsidee keinen durchschlagenden Erfolg. Und dazu gehört gar keine Wahrsagekunst. Oder möchten Sie, egeal wegen was auch immer, von jemandem beraten werden, der sich selbst ganz offenbar nicht beraten kann?
25. November 2009 um 12:38 Uhr
Warum schaut die Wahrsagerin nicht in die Zukunft der Lottoziehung und kauf sich dann ein Los?
Tja. Ist wohl so ähnlich wie mit mehrfach geschiedenen Ehetherapeuten.
26. November 2009 um 06:54 Uhr
Hallo Eddison,
Schade nur, dass man nach solchen Anrufen insgesamt weniger Lust auf Anrufe von Lesern hat.
ja ungefähr das habe ich mir beim dem Anruf auch gedacht