Aber Spaß bei Seite – ich meine das durchaus ernst. Erfahrungsgemäß hat seine Kosten sehr gut im Griff, wer seine Ausgaben kontrolliert. Auch wenn das erstmal banal und langweilig klingt – denn wer gilt schon gerne als geiziger Spießer? Doch: Ein Cent gespart, ist ein Cent verdient!
Daher gilt: Jeden Beleg, egal wie klein er ist, sollte man genau prüfen. Kann man die Ausgabe steuerlich absetzen? Ist sie wirklich nötig? Kann man etwas einsparen durch Rabatte?
Ausgaben clustern
Seine Ausgaben sollte man in bestimmte Gebiete (analog der Steuer) clustern, um sie über den Jahresverlauf und im Jahresvergleich rasch parat. Wer den Überblick hat, kann schneller erkennen, welche Ausgaben wirklich nötig sind – und welche sich vermeiden lassen.
Beispielsweise wenn die Portoausgaben stark gestiegen sind: Vielleicht war es eine Marketingaktion für das junge Unternehmen? Hat sie sich gelohnt? Oder wenn die Tonerkartuschen im Monatstakt gewechselt wird – vielleicht lohnt der Weg in eine günstige Druckerei für Flyer und Co.
Auf Luxus verzichten – auch wenn weh tut
Und schließlich wichtig: Auf überflüssigen Luxus verzichten. Ich fahre beispielsweise grundsätzlich Bahn, Klasse. Ich werde das auch beibehalten, denn warum soll ich für ein wenig mehr Komfort doppelt so viel bezahlen?
Meistens ist das völlig in Ordnung. Manchmal jedoch auch nicht, z.B. wenn der Nachbar Leberwurstebrote oder Knoblauch gegesessen hat und drei Stunden telefoniert. Oder wenn der Zug total überfüllt ist. Dann ärgere ich mich im Moment schon – aber mein Geldbeutel dankte es mir.

Pingback: KompetenzPartner
Pingback: Simone Janson