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Teil 4 – Was bringt effizenter Lesen im Alltag?

Zeit ist Geld. Für Unternehmen, Arbeitnehmer und selbst Studenten. Da heißt es, mit geeigneten Techniken Zeit zu sparen – z.B. beim Lesen. Kristine Arndt hat exklusiv für berufebilder.de ein das Seminar “Effizienter Lesen” besucht und schreibt über ihre Erfahrungen.

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Anfangs hatte ich mich gefragt, ob beim schnellen Lesen überhaupt etwas hängen bleiben kann. Inwieweit ist es möglich, sich innerhalb von zwei Tagen, eine neue Art des Lesen anzutrainieren? Ich muss überrascht feststellen: Ja, das ist möglich. Das anwenden im Alltag ist allerdings eine ganz andere Frage…

Weg vom unnötigen Perfektionismus:

Zunächst sollte man sich von dem Anspruch lösen, alles sofort 100% zu verstehen. Das geht selbst bei langsamem Lesen nicht. Und wenn man schnell liest, hatten zwar viele Teilnehmer – und ich schließe mich da mit ein – , anfangs das Gefühl nicht viel zu verstehen. Aber das Unterbewusstsein, hatte das Wissen doch irgendwie aufgenommen. Die Kontrollfragen waren jedenfalls kein Problem.

Danach ist es eigentlich wie immer: Es dauert bis sich neue Abläufe zur Gewohnheit einschleifen. Auch ich muss mich konzentrieren, bewusst dafür entscheiden, will ich das gelernte anwenden. Natürlich habe ich dann keinen Vergleichswert mehr, denn niemand stoppt die Zeit, aber ich habe trotzdem das Gefühl, effektiver zu lesen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Ob der Kurs allerdings seinen stolzen Preis von etwas über 400 EUR wert ist, sehe ich etwas skeptisch. Letztendlich wurde meiner Meinung nach, Wissen, dass man sich in Büchern und im Internet zusammensuchen kann, sehr gut verkauft.

Der Vorteil eines Kurse ist dabei allerdings klar: Die festen Anwesenheitszeiten und ein Dozent, der einen zwingt, die Übungen zu absolvieren. So kann man sich nicht selbst beschummeln, und wird zum schneller Lesen quasi gezwungen.

Disclaimer: Kristine Arndt durfte an dem Seminar “Effizienter Lesen” von Improved Reading kostenlos teilnehmen. Der Testbericht spiegelt dennoch Ihre eigene Meinung wieder!

Kristine Arndt

Autor: Kristine Arndt

Kristine Arndt, Jahrgang 1988, sammelte erste journalistischen Erfahrungen bei der Frankfurter Rundschau und setzte sich dort vor allem mit den Themen Bildung und Chancengleichheit auseinander. Neben dem Studium der Geographie (Schwerpunkt Geomedizin) in Bonn ist sie freie Mitarbeiterin bei der Eselsohr, einer Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendliteratur und mainmove.de, einem Portal für junge Leute aus dem Rhein-Main Gebiet. Außerdem engagiert sie sich bei der Jugendpresse und berichte von Messen wie der ITB Berlin oder der ILA. Neben dem Studium betreut sie ausländische Studenten. Ihr nächstes Ziel wird ein Auslandssemester an der Sorbonne in Paris sein, die letzte Etappe vor dem Bachelor-Abschluss.

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Website: https://www.xing.com/profile/Kristine_Arndt

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