Anfangs hatte ich mich gefragt, ob beim schnellen Lesen überhaupt etwas hängen bleiben kann. Inwieweit ist es möglich, sich innerhalb von zwei Tagen, eine neue Art des Lesen anzutrainieren? Ich muss überrascht feststellen: Ja, das ist möglich. Das anwenden im Alltag ist allerdings eine ganz andere Frage…
Weg vom unnötigen Perfektionismus:
Zunächst sollte man sich von dem Anspruch lösen, alles sofort 100% zu verstehen. Das geht selbst bei langsamem Lesen nicht. Und wenn man schnell liest, hatten zwar viele Teilnehmer – und ich schließe mich da mit ein – , anfangs das Gefühl nicht viel zu verstehen. Aber das Unterbewusstsein, hatte das Wissen doch irgendwie aufgenommen. Die Kontrollfragen waren jedenfalls kein Problem.
Danach ist es eigentlich wie immer: Es dauert bis sich neue Abläufe zur Gewohnheit einschleifen. Auch ich muss mich konzentrieren, bewusst dafür entscheiden, will ich das gelernte anwenden. Natürlich habe ich dann keinen Vergleichswert mehr, denn niemand stoppt die Zeit, aber ich habe trotzdem das Gefühl, effektiver zu lesen.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Ob der Kurs allerdings seinen stolzen Preis von etwas über 400 EUR wert ist, sehe ich etwas skeptisch. Letztendlich wurde meiner Meinung nach, Wissen, dass man sich in Büchern und im Internet zusammensuchen kann, sehr gut verkauft.
Der Vorteil eines Kurse ist dabei allerdings klar: Die festen Anwesenheitszeiten und ein Dozent, der einen zwingt, die Übungen zu absolvieren. So kann man sich nicht selbst beschummeln, und wird zum schneller Lesen quasi gezwungen.


16. März 2011 um 15:01 Uhr
Muss mann nichts mehr sagen:
www.amazon.de/SPEED-READER-2-0-SCHNELLER-Reading/dp/B004P1D6A6
16. März 2011 um 19:15 Uhr
Danke für den Hinweis – so gehts natürlich auch!