In der Süddeutschen erscheint derzeit Woche für Woche ein Artikel von mir auf der Beruf- und Karrierseite. A
m Samstag/Sonntag, 12./13. Juni 2010, Nr. 132 war es “Der Ausmister” – ein Artikel über Aufräumcoaches als Existenzgründungsidee.
Natürlich richtet sich die Idee und auch mein Buch “30 Chancen für Existenzgründer – Geschäftsideen mit Zukunft” nicht an Leute mit großen, innovativen Ideen, die finanzkräftige Investoren im Rücken brauchen. Nein, viel eher geht es mir um Leute wie Du und ich, die sich mit kleinen Ideen selbständig machen wollen oder nach der passenden Idee suchen, um ihre Interessen zum Beruf zu machen.
Orientierung in einer komplexen Welt
Aufräumcoach finde ich dabei selbst ein hochinteressantes Berufsbild: Den in einer immer komplexer werdenden Berufs- und Arbeitswelt suchen Menschen zunehmend nach Orientierung, nach Ordnung im System. Und das zeigt sich oft auch zu Hause oder im Büro, wo sich bei vielen Menschen Dinge wahllos stapeln. Ich hätte bei meinem Umzug im 1. Januar selbst einen Aufräumd- und Ausmistcoach gebraucht – und das, obwohl ich schon glaubte, sehr vieles weggeworfen zu haben!
Wegwerfen in unserer Wegwerfgesellschaft fällt vielen Menschen schwer. Weil man Angst hat, sich von etwas zu trennen, was man dann doch noch brauchen könnte. Im übertragenen Sinne: Weil man Angst hat, in der ganzen Informationsflut, die täglich auf einen einstürzt, etwas zu verpassen.
Menschenkenntnis und Fingerspitzengefühl
Da kann ein Aufräumcoach, Menschenkenntnis und psychologisches Fingerspitzengefühl vorausgesetzt, eine echte Hilfe sein. Nächste Woche ist in der Süddeutschen der Shopping-Assistent dran, der psychologisch übrigens etwas ganz ähnliches tut: Hilfe bieten bei der täglichen Angebots-Informations-Flut.
Übrigens: Der einzige Beitrag der Reihe, den die Süddeutsche auch Online veröffentlicht hat, ist mein Text über Blogger “Jeder Klick ein bisschen Geld”, den man hier findet: www.sueddeutsche.de/karriere/beruf-blogger-jeder-klick-ein-bisschen-geld-1.938006
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